Kinderseiten im Internet
Kinder lernen heute immer früher, mit dem Internet zu spielen und zu arbeiten. Schon in der Grundschule wissen die meisten, wie man mit Suchmaschinen umgeht und welche Spiele man online finden kann. Gleichzeitig wachsen aber auch die Sorgen der Eltern um die Sicherheit der Kinder. Gerade soziale Netzwerke sind bekannt geworden durch das Risiko, dass Kinder hier auf vermeintliche Freunde treffen, die in Wirklichkeit kriminelle Erwachsene sind. Zusätzlich werden Internetnutzer stets mit Werbung überschüttet. Neben einfach nur aufdringlichen Anzeigen, die verschiedene Spiele und Produkte anpreisen, gibt es leider auch sehr viele Werbebanner mit pornographischen oder gewaltverherrlichenden Bildern. Diese Abbildungen sind schon für erwachsene Nutzer des Netzes sehr störend. Viele versuchen, die Werbung auszublenden, weil sie die Bilder nicht anschauen möchten. Wenn Kinder mit diesen Bildern konfrontiert werden, kann dies eine fast schon traumatische Wirkung haben. Die gesunde Entwicklung eines sozialen Umgangs und später einer normalen Sexualität wird durch ständigen Kontakt mit pornographischen Inhalten gefährdet. Zu Recht versuchen Eltern daher, Seiten, die solche Werbebanner zeigen, für ihre Kinder zu sperren.
Spezielle Kinderseiten im Internet ausfindig mache
Sinnvoller als die Sperrung einiger Seiten ist es, die Kinder nur auf Kinderseiten im Internet surfen zu lassen. Kindersicherungen für den Browser erlauben es, die Liste der überprüften Kinderseiten im Internet als einzig zugelassene Seiten anzugeben. Solange es den Kindern nicht gelingt, diese Kindersicherung zu knacken, sind sie damit vor negativen Überraschungen geschützt. Als positive Kinderseiten haben sich einige Portale hervorgetan, die ihre Inhalte speziell auf die Bedürfnisse junger Nutzer ausgerichtet haben. So gibt es zum Beispiel spezielle Suchmaschinen, die bei der Suche nach bestimmten Inhalten auch jederzeit die Kinderfreundlichkeit der Zielseiten beachten. Ebenfalls positiv ist es, wenn eine Seite von staatlicher Seite oder durch einen Verein finanziell unterstützt wird. Dann muss keine Werbung geschaltet werden. Werbung kann von Kindern häufig nicht als Verkaufsstrategie erkannt werden. Ein Banner, das ein Spiel anpreist, ist für ein Kind mit einer Empfehlung durch Freunde gleichzusetzen. Kinderseiten im Internet haben diese Schwachstelle der Kinder erkannt und verzichten daher bewusst auf bezahlte Werbung auf ihren Seiten. Trotz allem sollten Eltern die Kinder im Internet nie allein lassen. Schließlich kann es immer einmal geschehen, dass eine Seite unvollständig überprüft wurde und doch ungewollte Inhalte auf den Bildschirm gelangen. Eltern sollten für Fragen jederzeit ansprechbar bleiben. So kann jedes Kind lernen, das Internet als Teil seiner Lebenswelt wahrzunehmen und auf Gefahren richtig aber nicht verängstigt zu reagieren.
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